Für den guten Zweck stellte Pfarrer Rosenberg erneut sein Gotteshaus unentgeltlich zur Verfügung - die beiden Kinderprojekte, die der Lions-Club mit dem Erlös des Konzerts unterstützt, werden es ihm danken. Das Konzert war restlos ausverkauft.

In diesem Jahr fließt der komplette Erlös aus dem Verkauf der Eintrittskarten an das Kindernest Grenzenlos, wo täglich Kinder im Alter von bis zu drei Jahren betreut werden, und in die Schulspeisung von Kindern, die Zuhause nicht ausreichend versorgt werden. Wie im letzten Jahr hatte das Collegium Musicum Ariane Metz als Organistin verpflichtet, die den Abend mit ihrem fulminanten Tastenspiel eröffnete. Das Glanzlicht des Abends waren - neben dem neu gegründeten Kinderchor von Ars Antiqua - zweifelsohne die beiden Auftritte von Bariton Uwe Schenker-Primus.

Für seine beeindruckend klare und bewegliche Interpretation der Arie "O du mein holder Abendstern" aus Richard Wagners "Tannhäuser" erhielt der junge Solist vom Würzburger Mainfrankentheater viel Beifall. Für Hornist Helmut Fintl sprang kurzfristig die Querflötistin Ute Heininger-Lippert ein, die gemeinsam mit Violine, Viola und Violoncello ein Quartett in C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten gab.

Ein Jahr lang Gesangsunterricht Die heimlichen Stars des Abends aber waren die zwölf kleinen Sänger vom Kinderchor Ars Antiqua. Stolz erklärte Chorleiter Stefan Claas, wie der kleine Chor gewachsen ist: Der Kammerchor hatte eigenständig 1000 Euro in die Hand genommen, um an der Grünewaldschule ein Lahr lang Gesangsunterricht zu geben.

Mehr als ein Dutzend Kinder habe danach Lust gehabt, als Chor weiterzumachen. Mit ihrer Interpretation von "Süßer die Glocken nie klingen" berührten die kleinen Sängerinnen und Sänger die Herzen der Anwesenden und ernteten großen Beifall. Der Kinderchor sei "engelsgleich" gewesen, stellte Lions-Präsidentin Barbara Keller am Ende des Abends in ihrer Dankesrede treffend fest.

Das Konzert war in dieser Form tatsächlich ein "strahlender Stern am Aschaffenburger Vorweihnachtshimmel", wie Wilfried Haugg, renommierter Schauspieler im Laien-Ensemble der Jungen Bühne, gleich zu Beginn des kurzweiligen Abends in der Aschaffenburger Herz-Jesu-Kirche versprochen hatte.

Die Zuhörer gingen jedenfalls einmal mehr beschwingt nach Hause, selbstverständlich nicht ohne ein gemeinsames Schlusslied - "Macht hoch die Tür" - zu intonieren, bei dem auch Ars Antiqua noch einmal seine gesamte Stimmgewalt aus jungen und etwas älteren Kehlen aufbot.

Quelle: Mainecho 16.12.2008

 

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